Höchster Designparcours 2013

Höchster Designparcours 2013

Höchster Designparcours 2013

Höchster Designparcours 2013: Junge Kreative stellen aus

Quartiersmanagement stellt im Auftrag des Stadtplanungsamtes über 25 innovativen Künstlern und Designern erneut leer stehende Büro- und Ladenflächen zur Verfügung / Deutsche Bahn erweitert die Ausstellungsfläche um die alte Bahnhofsgaststätte im Höchster Bahnhof / Aktion läuft parallel zum traditionellen „Höchster Altstadtfest der Vereine“

Frankfurt-Höchst (hds). – Die Crème de la Crème der jungen Kreativen aus dem Raum Frankfurt trifft sich beim „2. Höchster Designparcours”. Vom 5. bis 7. Juli 2013 werden – parallel zum „Höchster Altstadtfest der Vereine“ – über 25 innovative Modemacher, Schmuckhersteller, Grafiker und Kunsthandwerker sieben leer stehende Büro- und Ladenflächen in der Höchster Innenstadt rund um die Emmerich-Josef-Straße beziehen. Olaf Cunitz, Bürgermeister und Planungsdezernent der Stadt Frankfurt, wird die Veranstaltung am Freitag, 5. Juli 2013, um 14.30 Uhr, im Höchster Bahnhof (alte Bahnhofsgaststätte) offiziell eröffnen.

Die Deutsche Bahn stellt zudem große Verkaufsflächen im Bahnhof Höchst bereit. Die alte Gaststätte im Bahnhof sei ein „Filetstückchen”, so Simone Planinsek von der für das Quartiersmanagement zuständigen NH ProjektStadt. Der große Saal mit hohen Decken und Stuck biete ein wunderbares Ambiente für den Licht- und Tonkünstler Siegfried Kärcher.

Die Produktpalette beim „2. Höchster Designparcours” reicht von Strickwaren fern des Mainstream über Frankfurter Mode und Buchstaben-Kunstwerken bis hin zu Designerkleidern, von ausgefallenen Uhren über Collagen und Schmuck bis hin zu Poesie und natürlich Accessoires für Wohnung und Garten. Vertreten ist nahezu alles, was in der Mainmetropole Rang und Namen hat – von A wie „Atelier Vierseitig” und B wie „Bembeltown” über S wie „State of A” bis Z wie „Zialee”. Die Ladengeschäfte befinden sich hauptsächlich in der Königsteiner Straße, der Emmerich-Josef Straße sowie der Bolongarostraße (Liste siehe unten).

Schon die erste Veranstaltung dieser Art im Advent vergangenen Jahres stieß auf große Resonanz bei jungen Designern – und bei den Besuchern. Mit dem „2. Höchster Designparcours“ werden erneut die Leistungsfähigkeit und das große Potenzial junger Kreativer aus der Region demonstriert und einem breiten Publikum vorgestellt. „Von dieser Aktion werden – wie schon beim ersten Designparcours 2012 – der gesamte Stadtteil Höchst und auch die Eigentümer der Einzelhandelsflächen langfristig profitieren“, so Planinsek. Vielleicht, so das Konzept der Planer, findet hier einer der Besucher für seine Filiale oder seine Geschäftsidee genau die richtigen Räume. Zwei junge Designerinnen hatten unmittelbar nach dem Pilotprojekt im vergangenen Jahr schon einen Laden bezogen und sich dauerhaft dort etabliert. „Lichtblau & Trash“ heißt ihr Geschäft in der Emmerich-Josef-Straße 31, in der es unter anderem die „Augenmädchen” von Kerstin Lichtblau und wunderschöne „Spookymonster” von Tula Trash zu bewundern und zu kaufen gibt.

Gezielte Aktion zur Neupositionierung eines Stadtteils
Auch diese zweite Veranstaltung wird getragen vom Stadtplanungsamt, dem Quartiersmanagement der NH ProjektStadt, der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und Radar, der Leerstandsagentur der Stadt Frankfurt. Um die Attraktivität der Frankfurter Stadtteile zu fördern, unterstützt die stadteigene Wirtschaftsförderung Projekte, die dazu beitragen, leer stehende Einzelhandelsimmobilien neu zu beleben. Sie berät Eigentümer bei der Vermarktung ihrer Objekte und vermittelt Kontakte zu potenziellen Mietinteressenten.

Die NH ProjektStadt ist eine Beratungsgesellschaft, in der die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft ihr Know-how in Sachen Stadtentwicklung gebündelt hat. In Höchst ist das Unternehmen seit Mitte 2012 mit dem Quartiersmanagement für die Innenstadt beauftragt. Zentrale Punkte sind die Neu- und Re-Positionierung des Stadtteils. Vor Ort ist das Team der NH ProjektStadt im Stadtteilbüro Bolongarostraße 135 erreichbar.

Radar, beauftragt durch das Stadtplanungsamt, sucht aktiv nach günstigen Arbeits- und Projekträumen für Kreative, berät Eigentümer sowie Nutzer und entwickelt mit ihnen gemeinsam mögliche Nutzungskonzepte. Mit Fokus auf Stadterneuerungsgebiete unterstützt Radar bei der Antragstellung von Bauzuschüssen für das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leer stehender Räume für Kreative“ und kümmert sich um projektbezogene Zwischennutzungen.

Nähere Informationen:
www.designparcours.de oder als kostenloser Guide in der App „GuideWriters“

Wer stellt wo aus?
Hier ein Überblick über die teilnehmenden Kreativen und wo sie zu finden sind:

 Standort Bahnhofsgebäude (ehemalige Gaststätte, Dalbergstraße):
Siegfried Kärcher – Höchste Eisenbahn

 Standort Emmerich Joseph Str. 33 (ehemals Tengelmann):
Bepoet, Anette Rack, Stoff aus Frankfurt, State of A, Subkultuhren, e57, DeinUnikatschmuck, Katze mit Hut, ALMA, Einfach Gestrickt, Diana Ninov

 Standort Bolongarostraße 122:
Atelier Vierseitig, Bembeltown Design (Frankfurter Trachtenmode), Kelterei Jörg Stier (Apfelwein Ausschank)


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